Medizinische Vorkehrung
Es Bedarf in der Regel einiger Überwindung, sich mit Fragen zu befassen, die erst relevant werden, wenn die eigene Entscheidungsfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Doch nur wer den eigenen Willen rechtzeitig und deutlich geäußert hat, verhindert Eingriffe an der eigenen Person, die nicht erwünscht sind.
Welche Form der medizinischen Behandlung gewünscht oder abgelehnt wird, kann in einer Patientenverfügung festgehalten werden. Ein Fokus liegt auf Entscheidungen, die lebensverlängernde Maßnahmen und Organspenden betreffen. Damit ersichtlich ist, welcher Wille sich in solch einer Verfügung ausdrückt, sollte der Inhalt möglichst konkret sein. Welche inhaltlichen und formalen Richtlinien wichtig sind, wird unter "Patientenverfügung" erläutert. Ähnliches gilt für die Vorsorgevollmacht, in der einer nahestehenden Person die Entscheidungsgewalt für Zweifelsfälle übertragen wird.
Orientierungshilfen bei der Willensbildung zu medizinischen Vorkehrungen bieten weitere Texte: Nur wer weiß, welche Angebote es bei der Sterbebegleitung gibt, in welchem rechtlichen und ethischen Rahmen sich die Sterbehilfe bewegt und was sich hinter dem Begriff Organspende verbirgt, kann eine fundierte und richtungweisende Entscheidung für sich selbst treffen.
Die Patientenverfügung
Für den Fall, dass Patienten nicht mehr in der Lage sind, sich zu äußern, können Patientenverfügungen vorbeugen: Sie dokumentieren, welche medizinische Behandlung erwünscht oder abgelehnt wird. Je detaillierter die Verfügung formuliert ist, desto besser können Ärzte und Pflegepersonal sich daran orientieren. mehr 
Die Vorsorgevollmacht
Krankheiten oder Unfälle können Menschen daran hindern, Entscheidungen zu treffen. Wer für solche Situationen im Vorhinein Klarheit schaffen und sicherstellen will, dass in seinem Sinne entschieden wird, kann eine Vorsorgevollmacht ausstellen. mehr 
Sterbehilfe in Deutschland
In sehr unterschiedlichen Situationen können der Wert des Lebens, die Würde des Menschen und der Wunsch, Leiden zu beenden in Widerspruch geraten. Der Sterbehilfe ist in Deutschland ein enger rechtlicher Rahmen gesetzt. Ein Grundsatzurteil des BGH vom 25.06.2010 hat in diesem Zusammenhang ausdrücklich den Patientenwillen gestärkt. mehr 
Über die Sterbebegleitung
Die Hospizbewegung ermöglicht Sterbenden ein würdevolles Leben auf dem letzten Weg. Auch Angehörige finden dort Unterstützung und Rat. Neben der medizinischen Betreuung spielt dabei vor allem seelischer Beistand eine große Rolle. mehr 
Organspende
Organspende ist die Weitergabe von lebenswichtigen Organen an kranke Menschen. In einigen Fällen sind Spenden von Lebenden möglich. Doch meist werden Organe kurz nach dem Tod eines Spenders Bedürftigen implantiert. mehr 
Bilder: Arzu Tuncel